Tipps für Verkäufer

Wertvolle Tipps

Sie möchten dem Interessenten bei der Besichtigung die Kaufentscheidung so leicht wie möglich machen?

Dazu müssen Sie Ihre Immobilie ins rechte Licht rücken und – unabhängig davon, ob Ihre Immobilie bereits leer steht oder noch bewohnt ist – gedanklich ausziehen und dem Interessenten Platz für seine eigenen Ideen machen!

Der erste äußere Eindruck zählt

Gartenzaun

Das ist der erste Kontakt zwischen Interessent und Ihrer Immobilie. Der Zaum muss einen guten Eindruck hinterlassen. Lose Latten müssen ausgebessert werden und der Zaun vielleicht sogar neu gestrichen werden.

Zufahrt und Rasen

Der Rasen im Garten sollte immer gemäht und umher liegende Utensilien beiseite geschafft werden. Lose Steine in der Zufahrt befestigt und Auf- und Zugänge von Laub, Schmutz und Steinen gereinigt werden. Im Winter den Zugang unbedingt vom Schnee räumen.

Fassade

Sollte es notwendig sein, dann bessern Sie die Fassade aus oder verleihen Sie Ihr einen gänzlich neuen Anstrich. Das ist eine kleine Investition im Verhältnis zum möglichen Mehrwert.

Briefkasten und Klingel

Die Klingel muss unbedingt funktionieren. Ein Namensschild ist ebenso vorteilhaft, wie ein geleerter Briefkasten. Wenn die Immobilie nicht bewohnt ist, dann wirkt anstelle des Namensschilds das Wort „Willkommen“ sehr einladend.

Die inneren Atmosphäre

Licht und Luft

Vor dem Eintreffen der Interessenten müssen Sie das Licht einschalten, für ausreichend Frischluft sorgen und im Winter die Räume nach Möglichkeit beheizen. Es macht keinen guten Eindruck, wenn der Interessent in ein finsteres, kaltes und muffiges Haus oder Wohnung eintrifft und dies als sein zukünftiges neues Heim angepriesen wird.

Vorzimmer und Gänge

Schaffen Sie Platz. Räumen Sie Unnötiges weg. Der Interessent sollte das Platzangebot sehen und hat sicher wenig Interesse an herumliegenden Schuhen, Spielsachen, Kinderwagen und ähnlichem. Viele Jacken und Mäntel sagen dem Interessenten: Hier ist kein Platz für dich, hier wohnen wir.

Das Wohnzimmer

Der wichtigste Raum ist das Wohnzimmer. Dieser Raum muss als Herzstück jeder Immobilie besonders viel Atmosphäre vermitteln. Zwar haben wir Ihnen den Tipp gegeben, die Räume zu entpersonalisieren – aber jetzt sollten Sie dekorieren. Mit schönen, gezielt platzierten Accessoires schaffen Sie eine wohnliche und doch neutrale Stimmung. Blumen auf dem Tisch… eine aufgeschlagene Wohnzeitschrift auf dem Sessel… kleine, bunte Kissen passend zum Sofa… eine Karaffe mit feinen Kristallgläsern auf dem Tisch… blättern Sie doch einmal in einer Wohnzeitschrift und achten Sie darauf, wie professionelle Stylisten einen Raum inszenieren. Das können Sie auch! Aber Vorsicht: Nicht zu viel, hier ist weniger mehr.

Das große Aufräumen

Es ist, als käme die Schwiegermutter zu Besuch. Bringen Sie Ihr Haus oder die Wohnung auf Hochglanz. Dazu gehören auch Fußleisten, Türen, Ecken … Achten Sie ebenso auf Spinnweben an den Decken. Wichtig sind vor allem die Fenster: Sie sind die Augen (und Seele) Ihrer Immobilie und müssen erwartungsvoll strahlen. Sogar, wenn Sie schon im Umzug stecken: Eine unordentliche, verschmutzte Wohnung kostet Sie beim Verkauf bares Geld – da zahlt sich der Einsatz einer externen Putztruppe aus.

Schönheitsreparaturen

Wichtig für den Gesamteindruck sind auch die Beseitigung von kleinen Mängeln, wie klemmende Fenster, knarrende Türen, tropfender Wasserhahn…. Kleine Korrekturen zeigen hier oft große Wirkung auf das Gesamtbild der Immobilie.

Wichtig

Viele kleinere und größere Mängel können wir erklären und relativieren. Eines jedoch kann niemand: Den ersten Eindruck beim Interessenten beeinflussen und aus einer erläuterungsbedürftigen, teilweise abgewohnten Immobilie ein Traumobjekt zu machen.

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